Beirat

Wir danken den österreichischen Top-Medienfrauen für die Unterstützung des Journalistinnenkongresses!

Wir dürfen vorstellen:

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Brigitte Handlos
 

Brigitte Handlos

Brigitte Handlos bezeichnet sich selbst als Quereinsteigerin in die Medienbrache. Vor ihrer journalistischen Karriere war sie Lehrerin an einem Wiener Gymnasium. Als sie sich davon eine Pause gönnen wollte, schnupperte sie als Praktikantin Medienluft bei der Tageszeitung „Der Standard“. Sie hat die Medienbranche seitdem nicht mehr verlassen: 1992 fand sie im ORF Landesstudio Wien ihren fixen Platz als Journalistin und seit 2007 ist sie Chronik-Chefin des aktuellen Dienstes des ORF-Fernsehen und vor allem bemüht, „...dass die Gesellschaft aus ihren Beiträgen einen Mehrwert ziehen kann“. Die Journalistin ist nicht nur Beirätin des JoKos, sondern auch Mitglied der Task-Force ORF-Frauenplattform und Mitgründerin des Vereins „Frauennetzwerk-Medien“. Ende des Jahres geht sie in Pension und verabschiedet sich vom ORF – aber hoffentlich nicht, von der restlichen Medienwelt. (Carmen Ludwig)
Eva Komarek
 

Eva Komarek

Eva Komarek ist Wirtschaftsjournalistin mit Leib und Seele. Ihren Zugang zur Männerdomäne Wirtschaft erhielt sie allerdings durch eine starke Frau: ihre Mutter, die in einer Bank arbeitet. Eva Komarek machte ihre Anfänge im Wirtschaftsjournalismus beim Wirtschaftsblatt, Österreichs einziger Wirtschaftszeitung, zu deren Gründungsteam sie auch gehörte. Pünktlich zum neuen Jahrtausend holte sie die internationale Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires zu sich, wo sie nach kurzer Zeit ein weltweites Netzwerk und die Leitung des Korrespondentenbüros für Dow Jones und das Wall Street Journal erarbeitete. 2011 kehrte sie erfahrungsgestärkt zurück zu „ihrem“ Wirtschaftsblatt, wo sie sich innerhalb weniger Jahre von der Stellvertretenden zur Chefredakteurin hocharbeitet. Seit 2017 ist Komarek bei der Styria Media Group General Editor for Trend Topics.
Andrea Lang
 

Andrea Lang

Seit mittlerweile neun Jahren ist Andrea Lang in der Münze Österreich für Marketing und Sales verantwortlich und sorgt für die Weiterentwicklung der Marke und die Erschließung neuer Märkte. Bereits während ihrer Studienzeit war sie journalistisch tätig und arbeitete für Ö1, den Falter und den Standard. Ihr vielfältiger beruflicher Werdegang führte die Mutter eines Sohnes vom Institut für Geschichte der Universität Wien bis in die Führungsebene des Kinomagazins RAY und der WOMAN. Frauen zu fördern erachtet sie als essentiell, denn „nur wenn alle Mitglieder der Gesellschaft gehört werden, sind wir in der Lage, uns fundierte Meinungen zu bilden. Daher sind Frauen eine wichtige Stimme in einem pluralistischen Dialog“, sagt Andrea Lang. Für sie sind Toleranz und Offenheit wichtige Werte, denn sie „machen unser Leben reicher und geben uns die Chance zu lernen und uns weiterzuentwickeln“, so Lang. (Angela Perkonig)
Corinna Milborn
 

Corinna Milborn

Ein kurzes Porträt über Corinna Milborn schreiben, ist schwieriger, als man denkt. Selbst prägnant zusammengefasst, füllt das Leben der geborenen Innsbruckerin immer noch mehrere Seiten, ausreichend für ein Buch. Es würde mit einem Kapitel über ihr soziales Engagement für Menschenrechte und Frauenförderung beginnen. Darauf würde ein Kapitel über ihre Berufe als Journalistin, Moderatorin und Informationsdirektorin bei PULS 4 und Autorin mehrerer Bücher, folgen. Anschließend könnte ein Kapitel über ihre erhaltenen Auszeichnungen, wie der Wiener Journalistinnenpreis 2014, auch noch ein paar Seiten füllen. Das letzte Kapitel wäre dann ihrer Person gewidmet, ihrer praktischen Vorliebe für Hosenanzüge, ihrem Sabbatical. Zum Schluss würde dann das Zitat: „Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass niemand zurückreden darf“ ihren Charakter perfekt unterstreichen. (Iris Böhm) Foto: Bernhard Eder
Esther Mitterstieler
 

Esther Mitterstieler

Esther Mitterstieler wurde am 8. September 1968 in Völs am Schlern in Südtirol geboren. Journalistin zu werden war immer schon ihr Plan A, obwohl sie als Kind auch von einer Astronautenkarriere träumte. Nach ihrem Studium in Literatur und Philosophie sowie Zeitgeschichte an der Universität in Bologna arbeitete sie zunächst als Journalistin in Italien, um die Jahrtausendwende zog es sie aber nach Österreich. Nach mehreren Stationen, unter anderem bei Der Standard und bei News, begann sie im Februar 2019 als Wirtschaftschefin der ORF-Radio-Information, wo sie bis heute arbeitet. Ihre Arbeit ist aber nicht ihre einzige Leidenschaft, sie ist auch passionierte Skifahrerin, meditiert regelmäßig und reist gerne. Zuletzt war sie in Südengland, ihr nächster Trip soll nach Venedig gehen. In ihr Heimatland, so Mitterstieler, zieht es sie generell öfter, denn dort sind ihre Familie und ihre Freunde – „und das unvergleichliche italienische Essen.“
Lydia Ninz
 

Lydia Ninz

Die AJOUR-Geschäftsführerin und Bloggerin Lydia Ninz wurde in Südtirol geboren. Als eine der Initiatorinnen des Journalistinnenkongresses unterstützt sie den Kongress seit seiner Gründung. Vor über 20 Jahren saß Ninz – damals Wirtschaftsredakteurin bei „der Standard“ – gemeinsam mit Maria Rauch-Kallat, Dr. Maria Schaumayer und Dr. Monika Lindner im Café Landtmann. Sie riefen den ersten Kongress ins Leben. Der Rest ist Geschichte und großartige noch dazu! Als Beirätin hofft Ninz, dass der diesjährige Kongress ,,NIX IST FIX - JournalistInnen unter Druck, konstruktive Lösungen findet, denn „Qualitätsjournalismus ist dreifach gefährdet“, meint sie: „erstens wirtschaftlich, zweitens durch unterschiedliches Engagement von JournalistInnen und drittens durch Fake News in den sozialen Medien.“ Die engagierte Netzwerkerin betont: „Ja, es gibt große Herausforderungen, aber auch super Chancen.“
Elisabeth Pechmann
 

Elisabeth Pechmann

Elisabeth Pechmann ist eine Allrounderin: Mit ihrem Abschluss in Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie ist sie in wirtschaftlich-unternehmerischen Fragen ebenso fit wie in Neurowissenschaften und Verhaltensökonomie. Sie startete als Chefredakteurin und Mitbegründerin von „ALLES AUTO“, wechselte anschließend zum ÖAMTC als Chefredakteurin bei „auto touring“ und übernahm die Bereichsleitung Kommunikation. Das führte sie zu Ogilvy & Mather, einer der größten internationalen Agenturen. Dort arbeitete sie zehn Jahre im Österreich-Führungsteam im Kommunikationsmanagement. In der HETA Asset Resolution arbeitete sie am Aufräumen nach dem Hypo-Alpe-Adria-Skandal mit. Danach gründete sie ihre eigene Beratungsfirma PECHMANN NETZWERK. Jungen JournalistInnen rät Elisabeth Pechmann: „Netzwerken und Kontakte pflegen ja, ,Verhabern‘ nein – gute Journalist/innen haben in ihren Themenbereichen Quellen, aber keine Freunde.“
Uschi Pöttler-Fellner
 

Uschi Pöttler-Fellner

Die Top-Medienfrau kennt ziemlich jeder. Bereits im Alter von 20 Jahren war Uschi Pöttler-Fellner im Journalismus tätig. Drei Jahre später machte sie sich als Österreichs jüngste Chefredakteurin einen Namen. Seit der Gründung diverser Medien, wie die Frauenzeitschrift WOMAN oder die Verlagsgruppe NEWS, ist der Erfolg und die unglaubliche Frauenpower nicht zu stoppen. Sie ist nicht nur eine taffe Geschäftsfrau mit beeindruckendem Werdegang, sondern auch ein Vorbild für junge Frauen, die in der Medienwelt Fuß fassen wollen. Auch dieses Jahr ist sie wieder Unterstützerin des Journalistinnenkongress mit dem Ziel, Frauen und deren berufliche Zukunft in den Medien zu fördern und zu stärken.
Marika Püspök
 

Marika Püspök

Marika Püspök ist seit vier Jahren für die Büroleitung der Fernsehdirektion des ORF zuständig. Die Akademikerin absolvierte einen MBA an der Technischen Universität München in „Communication and Leadership“. Sie arbeitete mehrere Jahre in der Technologiebranche, bevor sie zum ORF wechselte. Heute setzt sie sich für junge Journalistinnen ein. Mit ihrer Motivation und ihrem Wissen unterstützt sie bereits zum vierten Mal den Journalistinnenkongress als Beirätin. „Beim ORF bin ich für Gender- und Gleichstellungsthemen verantwortlich und möchte die Wichtigkeit dieses Themas an angehende, junge Journalistinnen weitergeben. Der Journalistinnenkongress ist eine der wichtigsten Medienveranstaltung des Jahres. Ich freue mich auch dieses Jahr auf spannende Diskussionen“, so Püspök.
Ulrike Rauch-Keschmann
 

Ulrike Rauch-Keschmann

Ulrike Rauch-Keschmann sammelte, nach dem Studium der Rechtswissenschaften, erste Erfahrungen in der Finanzkommunikation und in einer PR-Agentur. Seit 2009 war die Zweifach-Mama Unternehmenssprecherin der Österreichischen Werbung sowie Leiterin der Stabstelle Unternehmenskommunikation. Heute ist sie die Chefin der „Sektion VII - Tourismus und Regionalpolitik“ Sie unterstützt als Beirätin den Journalistinnenkongress 2019 und rät, immer nach neuen Kontakten und Möglichkeiten Ausschau zu halten: „Ich denke, für junge Journalistinnen und PR-Frauen ist neben einer fundierten Ausbildung die Vernetzung extrem wichtig, innerhalb der Branche, aber auch darüber hinaus. Über den Tellerrand schauen, eröffnet manchmal neue Möglichkeiten, die man nicht am Radar hatte.“
Martina Salomon
 

Martina Salomon

Martina Salomon ist seit Oktober 2018 Chefredakteurin der Tageszeitung Kurier. Ihr Lieblingsressort ist die Politik. Dieses hat sich auch jahrelang in der Presse geleitet. „Aber ich habe in meinem Berufsleben auch für andere Ressorts geschrieben. Als Newcomer für die Chronik und später war ich Bildungs- und Medizinredakteurin im der Standard. Daraufhin war ich im Kurier einige Jahre lang Wirtschaftsressortleiterin.“ In ihrer Freizeit ist sie eine leidenschaftliche Köchin. Sie veröffentlicht regelmäßig ihre Kuchenrezepte unter #CakeNews auf Facebook. Für Martina Salomon ist Journalismus „Berichten, aufdecken, unterhalten und analysieren“. Es sei wichtig, immer am Puls der Zeit und mit den Konsumenten verbunden zu sein. Sie in einem Wort: „Immerwaslos“.
Ines Schurin
 

Ines Schurin

Für Ines Schurin als Kommunikationschefin bei REWE ist jeder Tag anders als der vorhergehende und meist auch anders als geplant. Gerade in der Lebensmittelindustrie beschäftigt sie tagtäglich eine faszinierende Themenvielfalt, aber auch Vorurteile. Diese meistert sie aber ohne überzukompensieren. „Hürden gehören zum Leben dazu – als Frau kennt man das vielleicht noch ein bisschen besser“, sagt die frühere Kommunikationsmanagerin, „wenn etwas blitzschnell geschehen muss, muss man es ganz langsam tun.“ Doch genau darin liegt der Reiz für sie in dem Job in einem Unternehmen, welches in zahlreiche Bereiche der Gesellschaft verwickelt ist. Und wenn es ihr im Beruf noch nicht spannend genug ist, verschlingt sie privat ein paar Krimibücher. Den perfekten Ausgleich bringen Sohn und Mann dann bei gemeinsamer Zeit im Garten oder in der freien Natur.
Nana Siebert
 

Nana Siebert

Sie beschreibt sich als ehrgeizig und spielerisch und trägt seit 2018 den Titel „stellvertretende Chefredakteurin“ bei DERSTANDARD. Neugierde hat sie schon als Kind geprägt, spannend findet sie von klein auf das Eintauchen in fremde Lebenswelten. „Ich habe auch immer davon geträumt, Chefredakteurin zu werden“, so Siebert. Ihre journalistische Karriere startete sie mit 17 Jahren in der Lehrredaktion von News bei Alfred Worm. Nach weiteren Stationen bei TV-Media und E-Media hat sie eine damals noch vorhandene Marktlücke erkannt und geschlossen: der iPad-Auftritt von News und profil. Ihre gewonnen digitalen und strategischen Kompetenzen konnte sie anschließend beim Aufbau des Online-Auftritts der WOMAN beweisen. Ihr Tipp für junge Journalistinnen ist: „Sag klar was du willst und nimm dir deinen Platz“. Ihre Freizeit verbringt sie gerne umgeben von Kindern und mit einer frisch gedruckten Zeitung. (Sofie Hörtler) Foto: Peter Rigaud
Petra Stuiber
 

Petra Stuiber

Petra Stuiber ist Stellvertreterin in „derStandard“-Chefredaktion. Sie berichtete bereits für die Medien „Trend“, „Kurier“, „Welt“, „derStandard“ und „Format“. 2007 übernahm sie die Leitung des Chronik- und Wienressorts beim „derStandard“, 2013 wurde sie Chefin vom Dienst. Auch als Buchautorin setzte sie sich häufig mit feministischen Themen auseinander. Interessante Einblicke lieferte sie in „Kopftuchfrauen“ und „Österreich in Männerhand“. Druck auf Journalistinnen sieht sie von mehreren Seiten: „Einerseits manifestiert sich Hass im Netz vor allem gegen Journalistinnen - mit dem Ziel, sie zum Schweigen zu bringen. Dem muss mit aller Kraft entgegen gearbeitet werden. Zudem ist der wirtschaftliche Druck, unter dem viele etablierte Medien stehen, etwas, das häufig Frauen, und hier noch häufiger Berufseinsteigerinnen, betrifft“, sagte Stuiber.
Katharina Swoboda
 

Katharina Swoboda

leitet seit 2011 die Kommunikationsabteilung bei Siemens Austria und hat davor Erfahrungen im Bereich Politik im In- und Ausland sammeln können. Die eigentlich studierte Richterin hat nach ihrem Abschluss zwei Jahre in Brüssel verbracht und hat dann durch ihre Tätigkeit beim DACH Verband der Industriellenvereinigung die bisher größte EU-Erweiterung mitgestaltet. Zurück in Wien hat sie anschließend fünf Jahre lang als Pressesprecherin im Justiz- und Innenministerium gearbeitet. „Ich finde es spannend, beide Seiten, Wirtschaft und Politik, zu kennen“, sagt Swoboda. Durch ihre Tätigkeit als Pressesprecherin sind ihr die Wichtigkeit und der Nutzen von Medien bewusst geworden und sie freut sich deshalb heute, „vielen jungen Journalistinnen beim Journalistinnenkongress auch den unternehmerischen Aspekt der Medien- und Kommunikationswelt näher bringen zu können“, so Swoboda.
Lisa Totzauer
 

Lisa Totzauer

Lisa Totzauer ist 1970 in Wien geboren. 1997 schloss sie ihr Magistrastudium an der Universität Wien ab und begann ihre Karriere beim ORF. Nach zwei Jahren im niederösterreichischen Landesstudio wechselte sie nach Wien in die „Zeit im Bild“ Redaktion. Sie arbeitet bis 2007 als Redakteurin und Chefin vom Dienst in mehreren Ressorts, letztlich in der Innenpolitik. 2013 verließ sie als Sendungs-Chefin die „Zeit im Bild“. Bis 2018 leitete sie die Informationsabteilung des gesamten ORF eins. Zuletzt wurde sie zur Channelmanagerin des Senders befördert. Seither ist sie für die Umstrukturierung und Programmentwicklung von ORF eins verantwortlich, der ihrer Meinung nach in den Jahren zuvor vernachlässigt wurde. 2018 erhielt Totzauer die MedienLÖWIN in Gold, für ihre vorbildhafte Arbeit als Frau in der Medienbranche.
Anna Wallner
 

Anna Wallner

„Die schönsten Sonntage“, sagt Anna Wallner, „habe ich, seit ich Chefin vom Dienst der Presse am Sonntag bin“. Begeistert von Medien war sie immer, die Mutter im Marketing beim profil, zuhause gab es immer Zeitschriften. Wegen der Berufschancen arbeitete sie jedoch erstmal als Juristin. Nach fünf Jahren ergriff sie die Chance für ein Praktikum bei der Presse. Es folgten spannende Jahre als Medien- und Feuilletonredakteurin, ein Auslandsjob beim Wall Street Journal und schließlich der Posten als Chefin vom Dienst für die Presse am Sonntag. Außerdem leitet sie seit Februar das Debattenressort. Warum? Mehr Frauen und Junge (genau: unter 45) sollen eine Stimme erhalten. „Ich sage nicht, ich will nur Gastkommentare von Frauen und Jungen, sondern mehr. Denn bisher war der Schnitt eher weiß, männlich und über 60.“
Eva Weissenberger
 

Eva Weissenberger

„Keine Angst vor Konkurrenz!“ Das ist der Ratschlag von Journalistin, Medienmanagerin und Buchautorin Eva Weissenberger an junge Frauen, die in der Branche Fuß fassen wollen. Die ehemalige „News“-Chefredakteurin hat kürzlich ein Podcastlabel gegründet und die Leitung des Media & Data Centers an der WKO übernommen. Die Motivation hinter ihren Jobwechseln erklärt sie so: „Wer stagniert, verliert. Dementsprechend suche ich meine beruflichen Herausforderungen danach aus, wo ich am meisten Neues lernen kann.“ Aktuell absolviert sie den Masterstudiengang „Leadership in digitaler Kommunikation“ an den Universitäten St. Gallen und Berlin, wo sie sich mit dem Satz beworben hat: „Ich möchte werden, was ich bin.“
Brigitte Wolf
 

Brigitte Wolf

Seit mittlerweile 17 Jahren ist Brigitte Wolf Landesdirektorin des Landesstudios Wien. In dieser Tätigkeit ist die Mutter eines Sohnes verantwortlich für die gesamte Lokalberichterstattung in Wien. Die promovierte Journalistin arbeitete bereits während ihrer Studienzeit im ORF und für die Tageszeitung „Die Presse“. Für guten Journalismus braucht es „Neugierde, Leidenschaft, sich nicht vereinnahmen lassen und exzellente Recherche“, wie sie im persönlichen Interview selbst erzählt. Diese Eigenschaften, ihre Professionalität und ihre Führungsqualität brachten Brigitte Wolf nicht nur den Ehrenpreis des österreichischen Bundesheeres „Pro Defensione 2009“ ein, sondern machen Radio Wien erneut laut Radiotest der Marktforschungsinstitute GfK Austria und Ankordata zum beliebtesten Lokalradiosender. (Angela Perkonig)
Barbara Haas
 

Barbara Haas

Schon während des Studiums in Graz, arbeitete die gebürtige Steirerin Barbara Haas bei der „Kleinen Zeitung“. Zunächst schrieb sie vor allem Beiträge für die regionale Redaktion, absolvierte aber auch viele Auslandseinsätze, unter anderem in Äthiopien, Uganda und Guatemala. 2006 kam sie nach Wien und leitete ein Ressort bei der Österreich Medien GmbH. 2010 bekam sie dort die Stellvertretende Leitung, bis 2014 das Angebot kam die WIENERIN als Chefredakteurin zu übernehmen. Unter ihrer Leitung stellte das Magazin tolle Projekte auf die Beine, wie den Gründerinnentag, bei dem junge, weibliche Start-ups vorgestellt und gefördert werden. Barbara Hass sagt dazu: „Es berührt mich, wie viel Kraft und Interesse im Thema Autonomie für Frauen steckt.“ Außerdem wurde unter Chefredakteurin Haas die Auswahl des Covermodels der WIENERIN revolutioniert.
Euke Frank
 

Euke Frank

Chefredakteurin und Herausgeberin der WOMAN. Die zweifache Mutter hat Publizistik und Politikwissenschaft in Wien studiert. Nach einem Praktikum beim Magazin profil war für sie klar: Ich will Journalistin werden. Und dieses Ziel hat Frank verfolgt. Im Laufe ihrer Karriere hat sie neben dem profil auch für News, die Zeitschrift Basta und den Österreichischen Wirtschaftsverlag geschrieben, ehe sie schließlich 2001 zur damals neugegründeten WOMAN wechselte. Frank lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann Armin Wolf und ihren Kindern in Wien. In ihrer Freizeit liest sie viel und geht gerne schwimmen. Und auch lachen darf bei Euke Frank nicht zu kurz kommen. (Teresa Freudenthaler)
Alexandra Föderl-Schmid
 

Alexandra Föderl-Schmid

Die erfolgreiche Karriere der ehemaligen Chefredakteurin des der Standard lässt sich früh ablesen: Im Alter von fünf Jahren interviewt sie Familienmitglieder, schreibt neben der Schule bei Regionalzeitungen und arbeitet während des Publizistik-Studiums für den Standard, für den sie später als Korrespondentin aus Berlin und Brüssel berichtet. 2007 nimmt sie die Position der Chefredakteurin ein und ist damit die erste in ganz Österreich. „Um den Horizont zu erweitern und über Grenzen zu schauen,“ sind Auslandsaufenthalte für Föderl-Schmid essenziell. Sie absolvierte einen Studienaufenthalt an der Universität Oxford und ist seit zwei Jahren Mitglied im Advisory Board des Reuters Institute for the Study of Journalism. Ende 2017 wendet sie sich wieder ihrer Passion – der journalistischen Arbeit – zu und geht als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung nach Tel Aviv. (Sarah Emler)
Sabine Bretschneider
 

Sabine Bretschneider

Chefredakteurin der Wirtschaftszeitung mediane. Die gebürtige Linzerin brach ihr Publizistik-Studium ab, um in der Praxis Fuß zu fassen. Einige Jahre später schloss sie ein BWL-Studium ab. Parallel dazu sammelte sie Berufserfahrung in Werbe- und PR-Agenturen, beim ORF und derStandard, arbeitete als Freelancerin für Publikationen im Medien- und Pharmabereich und als selbstständige PR-Expertin. 2001 begann Bretschneider als Wirtschaftsredakteurin bei medianet und arbeitete sich zur Chefredakteurin hoch. Die Medienfrau bemerkt bis heute Geschlechterunterschiede in der Kommunikationsbranche: „Das Klima ist heutzutage milder geworden, was alltägliche Sexismen betrifft. (...) Dass die Diskriminierung von Frauen in Form von struktureller Benachteiligung uns noch viele Jahre lang begleiten wird, ist allerdings eine unbestreitbare Tatsache“, so die Journalistin. (Julia Papst)
Marlene Auer
 

Marlene Auer

Mit dem Alter von 32 Jahren hat Marlene Auer schon einige berufliche Stationen hinter sich: Angefangen bei der Wochenzeitung „Der neue Grazer“, wechselte sie nach zwei Jahren nach Wien, arbeitete bei der Tageszeitung „HEUTE“ und entdeckte danach die Magazinwelt für sich. Dann habe sie einen Schritt auf „die andere Seite“ gemacht und war für zwei Jahre Pressesprecherin der SPÖ-Stadträtin Ulrike Sima. Das sei rein rational sehr spannend gewesen, „mein Herz für den Journalismus war aber immer da“, erzählt die erfahrene Journalistin. Bevor sie im März dieses Jahres die Chefredaktion der Kurier „Freizeit“ übernommen hat, war sie Chefredakteurin beim „Falstaff Magazin“ sowie bei „Horizont“ Österreich, wo sie zuletzt als Herausgeberin fungierte. Wer auch einmal Journalistin oder Journalist werden möchte, sollte laut Marlene Auer fleißig und genau in der Recherche sein sowie langen Atem beweisen: „Die, die es wirklich wollen, bleiben in der Branche“. (Sara Brandstätter)