Die Silberne MedienLÖWIN 2015

Karin Zauner, Salzburger Nachrichten

Gewinnerin der Silbernen MedienLÖWIN 2015:

Karin ZAUNER

"Immer wieder top-aktuelle Themen orten. Immer wieder die feministische Brisanz destillieren. Immer wieder Wort-Virtuosität mit Verständlichkeit kombinieren. Und immer wieder durchsetzen im Kampf um den knappen Kommentar-Platz im Blatt. Das ist nachhaltige Medielnöwinnen-Stärke!" Die Jury-Begründung für die Medienlöwin in Silber als Anerkennung für journalistische Leistungen fällt eindeutig aus. Bekommen hat sie Karin Zauner, stellvertretende Ressortleiterin des Wirtschaftsressorts bei den Salzburger Nachrichten. Sie hat eine eigene Kolumne mit dem Titel "Frauensache" aufgebaut. Im eingereichten Beitrag "Die dreisteste Steuerlüge" schreibt sie über das vorgeschobene Argument der Politik, mit der höheren Besteuerung auf Autos und Alkohol die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen zu verringern - und was es wirklich brauchen würde, die Schere zu schließen.

Das waren die Nominierten:

Katja Artsiomenka (WDR3)
skizziert in ihrem Radiobeitrag „Kollektivbild mit Dame. Frauen in Osteuropa“ verschiedene Frauenportraits, die zu einer kollektiven Biografie verschmelzen. Sie selbst wurde in Minsk geboren, ist in Belarus aufgewachsen. Sie fragt sich, welche Frau wohl aus ihr geworden wäre, wenn sie nicht mit 20 Jahren nach Deuschland gegangen wäre, um Journalistin zu werden. Zur Zeit schreibt sie ihre Dissertation und arbeitet als freie Journalistin beim WDR.

Lisa Mayr-Sinnreich (der Standard) „Es wird kälter für Frauen - Einfrieren von Eizellen schafft keine Wahlfreiheit, es belegt die Ungleichheit in Konzernen “ So Lisa Mayr-Sinnreich über die US-Konzerne, die unter dem Vorwand der "Wahlmöglichkeit" Frauen eine spätere Mutterschaft durch Einfrieren der Eizellen ermöglichen wollen. Sie leitet seit 2013 das Ressorts "Wissen und Gesellschaft" bei DER STANDARD/derStandard.at. Davor hat sie das Ressort „Familie“ konzeptioniert und geleitet. 

Karin Zauner (Salzburger Nachrichten)
ist stellvertretende Ressortleiterin des Wirtschaftsressorts bei den Salzburger Nachrichten. Sie hat eine eigene Kolumne mit dem Titel „Frauensache“ aufgebaut, zur Stellung der Frau in der Wirtschaft und der Gesellschaft. In „Die dreisteste Steuerlüge“ schreibt sie über das vorgeschobene Argument der Politik, mit der höheren Besteuerung auf Autos und Alkohol die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen zu verringern, und was es wirklich brauchen würde.

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