Journalistinnenkongress 2016

Hypes & Hoaxes, Inszenierung und Glaubwürdigkeit

hoaxes 

Mittwoch, 9. November 2016
9:00 bis 18:00 Uhr

Haus der Industrie
Schwarzenbergplatz 4
1030 Wien

 

„Medien leben von Aufmerksamkeit. Die Beachtung, die ihre Nutzer ihnen schenken, ist ihr tägliches Brot“ (Mathias Horx)

Aufmerksamkeit zu erreichen wird durch die Vielfalt der (sozialen) Medien immer schwieriger, daher werden die Methoden vielfach auch immer aufdringlicher. Wie geht der Journalismus mit einem Klima gesellschaftlicher Hyper-Erregung bis hin zum Vorwurf der „Lügenpresse“ um? Alles gelogen?

Jenseits von Hetze und "Lügenpresse"-Rufen ist das Gefühl, den Medien nicht (mehr) vertrauen zu können, längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Bis zu 40 Prozent der Mediennutzer verleihen laut Untersuchungen ihrer Medienskepsis Ausdruck und geben an, der Berichterstattung wenig oder keinen Glauben zu schenken.

Hype: (englisch von "hyperbole" - besonders spektakuläre, mitreißende Werbung) Medienhype, in den Massenmedien aufgebauschte oder übertriebene Nachrichten.

Hoax: ([həʊks], englisch für Jux, Scherz, Schabernack; auch Schwindel) heute meist eine absichtliche Falschmeldung, die in Büchern, Zeitschriften, Zeitungen oder in sozialen Netzwerken verbreitet wird.

Drei Annäherungen:

Eyecatcher – die Macht der Bilder

Lügenpresse – gerät ein Berufsstand immer mehr in Misskredit?

Konstruktiver Journalismus – ein Weg aus der Misere?

 

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